Laufende Ausstellungen

Passage

Museum Ostwall im Dortmunder U / 1. Etage / bis 23.01.2011
Raum – Körper – Wahrnehmung sind die drei Parameter der Ausstellung Passage im
Rahmen des Künstleraustauschprogramms TRANSFER france – nrw 2008 – 2010 des
NRW KULTURsekretariats. Raum und menschlicher Körper gehören im physischen Sinne
zusammen, beide sind zugleich sozial und kulturell codiert. Die Wahrnehmung des Raumes
dient der Orientierung, geht über in dessen Aneignung durch Arbeit oder die Transformation
durch symbolische Handlungen. Raum-Körper-Relationen sind Thema der gezeigten
Arbeiten.

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© Christian Jendreiko: Zeichnung, 20 x 30 cm, aus: GOTTESRAUSCHEN, 2007

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„Bild für Bild“: Erste große Sonderschau des Museum Ostwall im Dortmunder U beginnt am 18. Dezember

Wie gestaltet sich das Verhältnis zwischen dem Kino und den anderen Künsten seit den 1950er Jahren bis heute? Diese leitende Frage verfolgt die für Dortmund und mit dem Centre Pompidou aus Paris gemeinsam konzipierte Ausstellung des Museum Ostwall im Dortmunder U.

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Nam June Paik, Zen for Film (Fluxfilm n°1), 1964, Film, Collection Centre Pompidou, Dist. RMN / Image Centre Pompidou, Photo by Peter Moore © Estate of Peter Moore/VAGA, NYC and Nam June Paik Estate

Bild für Bild beleuchtet das Verhältnis zwischen Film und anderen Künsten von der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts bis heute. Die Ordnung der bewegten und stehenden Werke – Gemälde, Fotografien, Skulpturen – folgt in der Ausstellung einem spielerischen Szenario: Analog zum Film führt sie die Besucher durch einen von filmischen Elementen durchzogenen Raum. Begleitend zur Ausstellung sind Filmvorführungen aus der Sammlung des Centre Pompidou im Auditorium, einer Lounge mit Möbeln von Franz West, vorgesehen.

Diese erste Wechselausstellung des Museum Ostwall im Dortmunder U lenkt bewusst den Blick auf das bewegte Bild – das ein zentrales Thema des Zentrum für Kunst und Kreativität wird.

Eröffnung des Dortmunder U und Finale RUHR.2010

Samstag, 18. Dezember 2010

Zum Finale der Europäischen Kulturhauptstadt RUHR.2010 und der feierlichen Eröffnung des Dortmunder U präsentieren die Partner im Haus gemeinsam mit verschiedenen Akteuren der Dortmunder Kulturszene am 18. Dezember ab 12:00 Uhr ein spannendes Programm, das Ausstellungen, Musik, Tanz, Theater, Kabarett, Film und einen Markt der Kreativen umfasst. Vor dem Dortmunder U sind auf zwei Bühnen verschiedene Bands zu sehen. Auch auf der 7. Etage, dem kürzlich eröffneten Restaurant VIEW, gibt es ein vielfältiges musikalisches Angebot.

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Veröffentlichung des U-Katalogs

Am 9. Dezember 2010 erscheint ein dreibändiger Katalog, der das inhaltliche Profil des neuen Zentrums für Kunst und Kreativität im Dortmunder U umfassend vorstellt. Initiiert wurde die Publikation von der Stadt Dortmund, dem Regionalverband Ruhr (RVR) und Gerber Architekten. Pünktlich zum RUHR.2010-Finale gewährt der eindrucksvolle Schuber mit den drei Bänden einen Blick in die Zukunft dieses Leuchtturms der Europäischen Kulturhauptstadt und dokumentiert die Nachhaltigkeit des Projekts. Die editorische
Gesamtverantwortung für die Publikation liegt bei Dr. Andreas Broeckmann, Gründungsdirektor des Dortmunder U, und Dr. Dieter Nellen, Referatsleiter Kultur und Sport des RVR.

Daten und Fakten zur dreibändigen Publikation „Dortmunder U“

Band I:
DORTMUNDER U – ZENTRUM FÜR KUNST UND KREATIVITÄT
Herausgeber:
Andreas Broeckmann, Dieter Nellen
152 Seiten, 22 x 28 cm

Band II:
DORTMUNDER U – DIE ARCHITEKTUR
Herausgeber und Autor:
Falk Jaeger
152 Seiten, 22 x 28 cm

Band III:
MUSEUM OSTWALL IM DORTMUNDER U – DAS MUSEUM ALS KRAFTWERK
Herausgeber:
Kurt Wettengl
176 Seiten, 22 x 28 cm

mit zahlreichen Abbildungen
Redaktion und Lektorat: Antje Utermann-Funke, Dortmund
Gestaltung: labor b designbüro
Verlag: Druckverlag Kettler, Bönen/Westfalen
Preis: 39,90 € (im Dortmunder U), 49,90 € (im Buchhandel)


Axel Loytved

WG-Socken, Einzelsocken aus der Wohngemeinschaft in der Reeperbahn 83, Metallösen, Maurerschnur, 2009

Zwischen Boden, Wand und Decke gespannte Schnüre bilden ein unregelmäßiges Netzwerk im Raum. Sie dienen als „Objektträger“: In der Mitte formiert sich textiles Material zu einer optischen Verdichtung. Es handelt sich um Socken, die nicht an den Leinen hängen, sondern als Teil der Verspannung ihre Ur-Form und somit ihre ursprüngliche Funktion nicht auf den ersten Blick offenbaren.

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WG-Socken © Axel Loytved

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Peter Roth

BETWEEN SHORES – Ein Projekt zum Thema Reisen
und unterwegs sein, Fotografie, 2007

Entstanden während einer Reise über das gelbe Meer zwischen China und Süd-Korea, 2005. Karte s/w, 70 × 100 cm, montiert auf Leuchttisch C-Print, 70 × 100 cm, auf Alu-Dibond

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BETWEEN SHORES © Peter Roth

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Sebastian Fritzsch

Eine Vorstellung von, Fotografie, 2006

Sebastian Fritzsch spielt in seiner Arbeit Eine Vorstellung von mit narrativen Strategien im Bild. Wir glauben, eine idyllische Strandlandschaft zu sehen, blicken tatsächlich aber auf ein zufällig entstandenes Bild, das einen Schwimmbeckenboden zeigt. Das Profane und das Erhabene werden hier allein durch den Zufall zusammengebracht.
Nur die Information über die Entstehung des Bildes kann sie wieder trennen.

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Eine Vorstellung von Schubert © Sebastian Fritzsch

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Daniela Friebel

Ohne Titel, Installation, 2010

Daniela Friebel beschäftigt sich in ihren Arbeiten mit Fragen der visuellen Wahrnehmung, insbesondere mit Hilfe von raumgreifenden Installationen, die unsere Sehgewohnheiten unterwandern und die Grenze zwischen Realität und Illusion auflösen. Ihre Arbeiten stellen unter anderem die Frage nach dem Bild und den Grenzen der Bildlichkeit, spielen mit der Dreidimensionalität des Raumes und der Zweidimensionalität der Fotografie und lassen sie aufeinandertreffen, indem sie den Betrachterstandpunkt thematisieren. Ausgangspunkt der immer raumspezifischen Installationen sind optische Techniken und Konzepte der Renaissance-Zeit, wie zum Beispiel die Trompe l’oeil Malerei, die Anamorphose, das Claude-Glas, das Konzept der Sehstrahlen sowie Albertis ‚vetro tralucente’, die jedoch mit fotografischer Vliestapete oder hauchdünnen Nylonfäden neu kontextualisiert werden.

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Simultanhalle © Daniela Friebel

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